Wo gibt es günstige Dispokredite

Bei den Dispokrediten machen die Banken richtig Kasse.
Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommt Finanztest nachdem sie bei über 1000 Banken die Dispo-Zinsen unter die Lupe nahmen.
Über 14 Prozent Zinsen für den Dispositionskredit müssen die Kunden bei vielen Banken zahlen, der durchschnittliche Zins für Dispositionskredite liegt bei beachtlichen 12,4 Prozent.

Kritisiert werden die hohen Dispozinsen insbesondere vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen, die den Banken für Ausleihungen durch die EZB in Rechnung gestellt werden.
Sowohl für Geld, dass sich die Kreditinstitute bei der EZB leihen, als auch für Geld dass sich die Banken untereinander leihen, sind Zinsätze von unter 2 Prozent üblich.

Welche Banken kassieren am meisten ?

Nach der Untersuchung von Finanztest kassieren besonder kleine ländliche Filialbanken ordentlich ab.
Sie Sparkasse Münden, die Volksbank Braunlage und die Kaltenkirchener Bank sind bei den Dispozinsen spitze, sie kassieren für die genehmigte Kontoüberziehung satte 14,75 Prozent.
Direkt dahinter kommt die bundesweit agierende Targobank mit 14,7 Prozent Zinsen.

Welche Banken haben niedrige Dispozinsen ?

Positiv vom Bankendurchschnitt heben sich folgende Kreditinstitute ab:
Einmal mehr gehören die Direktbanken dabei zu den kostengünstigsten Banken.
Den niedrigsten Zins für Dispositionskredite nimmt die Deutsche Skatbank.
Sie verlangt 6 Prozent Zinsen für den Dispositionskredit.
Ebenfalls günstig ist die DAB Bank mit 6,95 Prozent, gefolgt von der Sparkasse Rhein-Haardt mit 7,31 Prozent Zinsen.

Dank Dispokredit klingelt die Kasse

Was mich wundert, ist das laut der Verbraucherzentrale Bremen die Banken dadurch nur 777 Millionen Euro verdient haben sollen.
Und das gerechnet über einen Zeitraum zwischen Dezember 2008 und April 2010.
Bei ca. 1500 Banken sind das pro Bank gerade mal 500.000 Euro, davon gehen noch die Kosten und Abschreibungen ab,
da kann ja kaum Gewinn übrig bleiben.

Dem Verbraucher, der seinen Dispositionskredit nicht kurzfristig zurückzahlen kann, kann man nur raten den Dispokredit umzuschulden, denn die Zinsen für Privatkredite sind deutlich niedriger.

Geschrieben von Thomas am 19. September 2011 | Abgelegt unter Dispokredit | Kommentare deaktiviert

Zinsen fallen weiter

Zinsen weiter auf Sinkflug

Dank der Unsicherheit an den Börsen dieser Welt, suchen immer mehr Investoren einen sicheren Hafen für ihr Geld.
Ein Teil spekuliert weiter auf weiter Ängste der Bevölkerung und investieren ihr Geld im Gold, anderen reicht als sicherer Hafen deutsche Anleihen.
Dies führt dazu, dass die Zinsen in Deutschland immer weiter sinken und wir uns bereits auf einem historischen Tief befinden.

Niedrige Zinsen auf der Anlegerseite, sollte auch zu niedrigeren Zinsen bei den Krediten führen.
Haben die Banken bereits reagiert und die Zinsen auch für die Ratenkredite gesenkt ?

Ein Blick auf eine der vielen Kredit-Vergleiche zeigt, teilweise gibt es tatsächlich mittlerweile entsprechend günstige Zinsangebote.
Zinssätze fuer Privatkredite

Einzelne Banken arbeiten, ähnlich wie bei den Warenhäusern, mit durchgestrichenen Zinssätzen (Preisen).
Die Rückgänge bei den Zinssätzen für die Ratenkrediten, sind allerdings deutlich geringer wie auf der Anlergerseite.
Es gibt auch Kreditinstitute deren Zinssätze noch unter denen der oben gezeigten von Targobank und Credit EuropeBank liegen.
Onlinekredit.de zum Beispiel bietet Ratenkredite ab 4,35 Prozent Zinsen, doch sind das alles “ab” Zinssätze, kaum ein Antragsteller erhält tatsächlich seinen Kredit zu den angegebenen günstigen Zinssätzen.
Denn neben der Bonität des Antragsteller ist auch die Kreditlaufzeit für den Zinssatz entscheident.

Genau dort trennen sich die Zinssätze der Kreditanbieter von denen die ihr Geld anlegen möchten.
Währen der Anleger auch bei längeren Laufzeiten nur ein halbes oder 1 Prozent mehr erhält, gehen die Kreditzinsen in den zweistelligen Bereich.

 

Geschrieben von Thomas am 10. September 2011 | Abgelegt unter Ratenkredit | Ein Kommentar

Starker Rückgang der Verbraucherinsolvenzen

8o63 Insolvenzen, das melden die deutschen Amtsgerichte für den Monat April.
Das sind 8,2 Prozent weniger Insolvenzen als noch ein Jahr zuvor.

Für den deutlichen Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen wird vor allem der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung verantwortlich gemacht.
Das Statistische Bundesmat bestätigt, dass der Rückgang um 8,2 Prozent der stärkste Rückgang der Insolvenzen seit Januar 2009 ist.
Michael Bretz, Experte der Wirtschaftsauskunftei Creditreform, sieht den Rückgang der Verbraucherinsolvenz darin begründet, dass die Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig sind:

“Der positive Trend ist auf die stark sinkende Arbeitslosigkeit zurückzuführen, denn Arbeitslosigkeit ist der Schuldenauslöser Nummer eins.”

Änderung des Insolvenzverfahrens

Aber auch die Diskussion um eine Änderung des Insolvenzverfahrens, lässt die Schuldner eher abwarten bevor sie die Privatinsolvenz beantragen.
Die Änderung des Insolvenzverfahrens sieht vor, dass die Änderung die Verbraucher schon binnen drei und nicht wie bisher in sechs Jahren ihre Schulden loswerden können.
Viele Schuldnerberater raten daher zum Abwarten.

Außer den Verbraucherinsolvenzen sind aber auch die Firmenpleiten rückläufig.
Die Zahl der Firmenpleiten sank mit 7,4 Prozent auf 2587 ebenfalls kräftig.
Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands sieht die verbesserten Finanzierungsbedingungen als Grund dafür.
So ist es für in Schwierigkeiten geratene Unternehmen leichter, durch Umschuldungen und Neustrukturierungen die Insolvenz zu vermeiden.

Geschrieben von Thomas am 10. Juli 2011 | Abgelegt unter selbstständig | Kommentare deaktiviert

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