Online-Kreditangebote mangelhaft

Eine EU-Kommision untersuchte insgesamt 560 angebotene Privatkredite im Internet.
Die Studie kommt zu dem Schluss, das die Angebotenen Online-Kredite zahlreiche Mängel aufwiesen.
Von den 560 untersuchten Online-Kreditangeboten wurden bei 400 Mängel festgestellt.

Die Angebote deutscher Anbieter schnitten bei der Untersuchung sogar unterdurchschnittlich ab.
Besonders bei der Informationspflicht wurden deutliche Mängel festgestellt.
Laut einer EU-Verbraucherkredit-Richtlinie müsssen der effektive Jahreszins, die Laufzeit des Kreditvertrags sowie zusätzliche Kosten etwa für Versicherungen auf der Internetseite angegeben werden.
Diese Angaben müssen nicht nur von den Banken sondern auch von Kreditvermittlern gemacht werden.

Deutsche Onlinekreditangebote besonders schlecht

Die deutschen Webseiten auf denen Privatkredite angeboten werden fielen zahlenmäßig besonders schecht auf.
Von den 26 getesteten deutschen Angeboten wiesen 20 mangelhafte Informationen auf.

Die obengenannnte Verbraucherkredit-Richtlinie gilt auch für Werbung für Onlinekredite.
Der effektive Jahreszins ist dabei die wichtigste Information um verschiedene Angeboten miteinander zu vergleichen, bei rund zwei Dritteln der Kreditwerbung fehlte diese Information aber.
Bei vielen deutschen Internetangeboten waren die Angaben zum effektiven Jahreszins unvollständig, schwer nachvollziebar oder garnicht vorhanden.

Aufgrund der Festellungen hat die Bafin bereits die Wettbewerbszentrale eingeschaltet und besonders auffälligen Seiten Unterlassungserklärungen zugesandt.
Ein Verbraucherkommisar hat den Top-Tip für Kreditsuchende :

“Verbraucher sollten keinen Kreditvertrag unterschreiben, den sie nicht verstehen.”

Die europäische Richtlinie gilt für Ratenkredite, Kreditkarten und Autofinanzierungen.
Nicht unter die Bestimmungen fallen Kredite für Immobilienfinanzierungen, entsprechend wurden Internetseiten mit Angeboten für Immobilienfinanzierer auch nicht untersucht.

Geschrieben von Thomas am 10. Januar 2012 | Abgelegt unter Ratenkredit | Kommentare deaktiviert

Bauzinsen wieder auf Tiefststand

Da die europäische Wirtschaft nicht so recht in Schwung kommt hat die EZB in ihrer letzten Sitzung den Leitzins wieder gesenkt.
Von dieser Zinssenkung profitieren aber nicht nur die großen Unternehmen auch der Privatmann kann sich günstige Finanzierungen sichern.

Egal ob eine Neufinanzierung ansteht oder bei einer bestehende Finanzierung der Festzins in naher Zukunft ausläuft, die Gelegenheit ist günstig sich die niedrigen Zinsen jetzt zu sichern.
Die Unsicherheit wie es mit der Weltwirtschaft weitergeht ist zwar noch groß, doch bei einem Bauzins von um die 3 Prozent für eine 10-jährige Zinsfestschreibung kann man nicht viel falsch machen.

Vorsichtig sollten die Finanzierer sein, deren Zinsbindungsfrist erst in einem Jahr oder noch später ausläuft.
Gerne wird diesen Kunden von ihrem bisherigen Kreditinstitut ein sogenanntes “Forwarddarlehen” schmackhaft gemacht.
Bei diesen Forwarddarlehen zahlt der Kreditnehmer einen Aufschlag auf den aktuellen Zins, gleichzeitig profitiert er aber erst zu einem späteren Zeitpunkt von den niedrigeren Zinsen und dann auch nur noch für die übrige Restlaufzeit.
Lohnt eine Umschuldung ?
Das Immobilienportal “immobilienscout24″ zitiert eine Studie des Hamburger Instituts für Finanzdienstleistungen  zum Thema Umschuldung und aktuelle Bauzinsen.

“Danach verursacht die vorzeitige Ablösung eines Zehn-Jahres-Kredits über 100.000 Euro nach fünf Jahren bei einem Zinssatz von 6,0 Prozent durchschnittlich 11.000 Euro Entschädigung”

Weitere Kosten entstehen durch die nötigen Umschreibungen im Grundbuch, diese Kosten fallen allerdings immer an, wenn das Kreditinstitut gewechselt wird.

Auch bei den aktuell sehr niedrigen Bauzinsen gilt: Rechnen und Vergleichen!

 

 

 

Geschrieben von Thomas am 20. Dezember 2011 | Abgelegt unter Immobilienkredit | Kommentare deaktiviert

Günstig ins Eigenheim

Selten waren Immobilien, ob Haus oder Wohnung, begehrter als heute.
Viele Menschen verbinden mit der eigenen Immobilie eine Stabilität in dieser unruhigen Zeit.
Dazu kommt die Unsicherheit wie es mit dem Währungssystem und dem Euro weitergehen wird.
So gilt die eigene Wohnung auch als Schutz vor potenziellen Inflationsgefahren.
Nicht zuletzt ist es die beliebteste Absicherung für den Ruhestand, die selbstgenutzte Immobilie ist die einzige Altersvorsorge, die man bereits in jungen Jahren nutzen kann.

Diese Voraussetzungen, zusammen mit dem derzeitigen niedrigen Zinsniveau, bieten sowohl für Käufer als auch für Verkäufer gute Verhandlungsbedingungen.
Dank der niedrigen Zinsen ist es dem Käufer möglich auch eine etwas teuere Immobilie für eine angemessene monatliche Belastung zu erwerben.
Der Verkäufer hat die Chance für seine Immobilie einen guten Preis zu erzielen.

Egal ob ich ein Eigenheim oder ein Wohnung verkaufen will, oder ob ich die Absicht habe eine Immobilie zu erwerben, zunächst sollte man sich über das Preisniveau am Immobilienstandort genau informieren.
Das gilt besonders dann, wenn man in eine unbekannte Stadt zieht und dort eine Immobilie erwerben will.

Auch der Verkäufer weiß nicht immer den Wert der eigenen Immobilie einzuschätzen.
Wir sind mittlerweile ein Volk der Erben, das führt dazu, dass neben dem Geldvermögen auch immer häufiger Häuser und Wohnungen vererbt werden.
Der Erbe selbst lebt nicht unbedingt in dem Ort in dem die Immobilie liegt und kann daher auch schwer den tatsächlichen Marktwert einschätzen.
Wer seine geerbte Immobilie verkaufen will hat mehrere Möglichkeiten sich einen Eindruck über den Verkehrswert zu verschaffen.
Eine Möglichkeit, die aber mit Kosten verbunden ist, ist eine offzielle Schätzung einzuholen.
Die Schätzung kann durch das Ortsgericht oder einen sonstigen vereidigten Schätzer erfolgen.

Man kann sich aber auch an den Preisen der anderen, in der gleichen Gegend, angebotenen Immobilien orientieren.
Hier bietet das Internet die besten Möglichkeiten sich zu informieren.
Denn während in der Tageszeitung zumeist nur Textanzeigen zu finden sind, bekommt man im Internet meist gleich ein Bild zu sehen, dass einen ersten Eindruck vermittelt.

Von den Möglichkeiten, die das Internet bietet können wieder beide Parteien profitieren.
Der Käufer sieht ob das Haus oder die Wohnung seinen Vorstellungen entspricht und der Verkäufer kann durch die enorme Reichweite des Internets viele Kaufwillige ansprechen.

Geschrieben von Thomas am 17. Oktober 2011 | Abgelegt unter Immobilienkredit | Kommentare deaktiviert

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