Kreditkartendaten geklaut

Das Online-Netzwerk von Sony, in dem sich die Playstation-Besitzer tummeln, wurde gehackt.
Die Hacker konnten sich so Zugang zu den Daten der über 77 Millionen Playstation-Besitzer beschaffen.
Zu den gespeicherten Daten gehören neben Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und Geburtsdaten auch Kredikartendaten.
Zwar gibt es laut Sony keine Hinweise, dass auch Kreditkartendaten gestohlen wurden ausschließen könne man diese aber nicht.

Banken beruhigen nach Sony-Datenklau

Kreditkarten-Inhaber müssen sich nach Einschätzung der Banken nach dem massiven Datenklau beim japanischen Elektronik-Konzern Sony keine Sorgen machen. Für etwaige Schäden müssen die Karteninhaber nicht haften.
Noch steht aber nicht fest, ob im Fall Sony Kreditkartendaten tatsächlich abhandengekommen sind.
Potenziell betroffene Kunden sollten ihre Abrechnungen aber sorgfältig prüfen und bei Unstimmigkeiten unmittelbar das kartenausgebende Institut informieren.

Mastercard Deutschland sagt dazu:
Derzeit ist Mastercard noch nicht ausreichend informiert, erst dann wird entschieden ob die Kreditkarten gesperrt und ausgetauscht werden.
Kunden müssen sich keine übergroßen Sorgen machen.

Diebe können heutzutage Kreditkarten-Daten nicht mehr für jede Transaktion nutzen.
So benutzt MasterCard beispielsweise zusätzlich zum Sicherheitscode auf der Karte einen sogenannten SecureCode, der nicht bei Händlern, sondern nur der Bank hinterlegt ist.
Das Problem ist allerdings, dass in Deutschland noch nicht einmal die Hälfte der Händler bei dem Verfahren mitmachen.

Datenschutz-Experten rechnen derweil mit Milliarden Kosten für Sony.
Der Sony-Datenklau zählt zu den weltweit grössten Finanzdatendiebstählen in der Geschichte.

Geschrieben von Thomas am 27. April 2011 | Abgelegt unter kreditkarte | Kommentare deaktiviert für Kreditkartendaten geklaut

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