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Inkassounternehmen machen Kasse

Nicht immer können Kreditnehmer ihre Kredite ordnungsgemäß zurückzahlen.
Immer mehr Menschen tappen in die Schuldenfalle.
Fast die Hälfte der Bevölkerung gibt mehr aus, als sie eigentlich auf dem Konto haben.
Nie war es so leicht Schulden zu machen wie heute. Fast alles kann bequem von zuhause aus bestellt werden, bezahlt wird erst später oder mit der Kreditkarte.
Dazu kommen die Angebote der Banken mit ihren Sofortkredit mit Minizinsen und kleinen Ratenzahlungen.
Doch was tun, wenn sich die Schulden häufen und die Liste der Gläubiger immer länger wird?
Dann steht plötzlich ein Geldeintreiber von einem Inkassounternehmen vor der Tür stehen.
Und der Geldeintreiber treibt Schulden ein.
Das heißt: Ganz gleich welche und ganz gleich wie hoch die Schulden sind.

RTL bringt heute abend eine Dokumentation über Inkassounternehmen.
Wie diese Unternehmen Geld eintreiben und auch wie man einen Job als Geldeintreiber bekommt.Hauptsache, der Schuldner zahlt.
„Aufmachen, Kasse machen! Von alten und jungen Hasen im Inkassogeschäft“, ist der Titel der Sendung.
Nicht jeder Schuldner zahlt seine Schulden freiwillig.
Daher ist der Job als Inkassounternehmer nicht immer ungefährlich.
Wie man sich richtig an der Haustür verhält, was die Geldeintreiber noch bei ihrer Ausbildung lernen zeigt die Sendung.

Eine Ausbildung zum Inkassounternehmer wird übrigens vom Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement angeboten. Allerdings müssen auch Paragraphen und Gesetzestexte gelernt werden.
Wer besteht erhält am Ende das Zertifikat zum Inkassounternehmer.

Geschrieben von Thomas am 29. Januar 2012 | Abgelegt unter selbstständig | Kommentare deaktiviert für Inkassounternehmen machen Kasse

Starker Rückgang der Verbraucherinsolvenzen

8o63 Insolvenzen, das melden die deutschen Amtsgerichte für den Monat April.
Das sind 8,2 Prozent weniger Insolvenzen als noch ein Jahr zuvor.

Für den deutlichen Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen wird vor allem der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung verantwortlich gemacht.
Das Statistische Bundesmat bestätigt, dass der Rückgang um 8,2 Prozent der stärkste Rückgang der Insolvenzen seit Januar 2009 ist.
Michael Bretz, Experte der Wirtschaftsauskunftei Creditreform, sieht den Rückgang der Verbraucherinsolvenz darin begründet, dass die Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig sind:

„Der positive Trend ist auf die stark sinkende Arbeitslosigkeit zurückzuführen, denn Arbeitslosigkeit ist der Schuldenauslöser Nummer eins.“

Änderung des Insolvenzverfahrens

Aber auch die Diskussion um eine Änderung des Insolvenzverfahrens, lässt die Schuldner eher abwarten bevor sie die Privatinsolvenz beantragen.
Die Änderung des Insolvenzverfahrens sieht vor, dass die Änderung die Verbraucher schon binnen drei und nicht wie bisher in sechs Jahren ihre Schulden loswerden können.
Viele Schuldnerberater raten daher zum Abwarten.

Außer den Verbraucherinsolvenzen sind aber auch die Firmenpleiten rückläufig.
Die Zahl der Firmenpleiten sank mit 7,4 Prozent auf 2587 ebenfalls kräftig.
Christoph Niering, Vorsitzender des Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands sieht die verbesserten Finanzierungsbedingungen als Grund dafür.
So ist es für in Schwierigkeiten geratene Unternehmen leichter, durch Umschuldungen und Neustrukturierungen die Insolvenz zu vermeiden.

Geschrieben von Thomas am 10. Juli 2011 | Abgelegt unter selbstständig | Kommentare deaktiviert für Starker Rückgang der Verbraucherinsolvenzen

Mikrokredite von der EU

Auch in Europa soll es zukünftig Mikrokredite geben.
Nach dem Vorbild der Entwicklungsländer greift auch Europa Kleinstunternehmen mit Mini-Darlehen unter die Arme.
Selbst Arbeitslose sollen Kredite erhalten, das beschlossen die Arbeitsminister der 27 EU-Staaten in Brüssel.

Die Kredite von bis zu 25.000 Euro sollen Menschen ohne Arbeit eine Chance geben sich selbstständig zu machen.
Ab Juni sollen die Gelder aus dem Kreditprogramm fließen.
Die Bundesregierung hatte dagegen gestimmt, da auf nationaler Ebene bereits ein Mikrokreditfonds aufgelegt wurde.

Die EU plant bis 2014 ein Budget von 100 Millionen Euro ein – inklusive Geldern von anderen internationalen Institutionen soll so ein Kreditvolumen von 500 Millionen Euro bereits stehen.
Firmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und bis zu 2 Millionen Euro Umsatz können Mikrokredite erhalten.

Mikrokredite sind vor allem aus „Dritte-Welt-Ländern“ bekannt, die häufig von speziellen Kreditdienstleistern vergeben werden.
Besonders bekannt ist in diesen Zusammenhang die Grameen Bank des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus.

Ob die Kredite bis zu 25.000 Euro und für Firmen bis zu 2 Millionen Umsatz noch als Mikrokredite zu bezeichnen sind ?
Das hat doch mit den ursprünglichen Mikrokrediten in den Entwicklungsländern wenig zu tun.

Geschrieben von Thomas am 25. März 2010 | Abgelegt unter selbstständig | Kommentare deaktiviert für Mikrokredite von der EU